Red Bull Flying Bach: Klassik meets Breakdance

Die Idee

Bach und Breakdance passen nicht zusammen? Das Gegenteil bewiesen die Flying Steps erstmals im Jahr 2010 als ihre abendfüllende Show Red Bull Flying Bach in der Berliner Nationalgalerie ihre fulminante Premiere feierte. Die Idee dazu hatte der Gründer der Flying Steps, Vartan Bassil nach dem Besuch eines Klassik-Konzerts. „Ich fand’ die Vorstellung toll, dass an die Stelle einer Balletttänzerin, die ihre Pirouetten auf den Zehenspitzen dreht, ein Breaktänzer treten könnte, der beim Headspin auf seinem Kopf rotiert“, erklärt er.

Damals hielten viele diese Idee für Utopie, aber Bassil ließ sich nicht beirren. „Ich wollte eine abendfüllende Breakdance-Show zu klassischer Musik kreieren – das war mein Traum und den wollte ich erfüllen“, so Vartan Bassil. Dass die Wahl der Musik auf das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach fiel, war wiederum die Entscheidung des Opernregisseurs Christoph Hagel ,der neben Bassil als künstlerischer Leiter fungiert. Die Show sollte aber nicht allein darauf basieren, dass die Tänzer zu klassischer Musik tanzen – sie wollten die Musik verkörpern und dem Publikum eine Geschichte erzählen.

Die Geschichte einer Begegnung verschiedener Welten: Sechs Tänzer, ein Lehrer.

Die Gruppe trainiert im Probenraum für ihren großen Auftritt. Präludien und Fugen bestimmen das Geschehen. Streit, Kampf, Enttäuschung und Freude – wie beim Auf und Ab der Noten variieren die Stimmungen und Entwicklungen der Tänzer. Als eine mysteriöse Frau den Trainingsraum betritt, erreichen die Auseinandersetzungen ihren Höhepunkt: Breakdance trifft auf Contemporary Dance, Mann auf Frau, Begehren auf Ablehnung, Arroganz auf Neugier. Gehen die Tänzer einen Schritt aufeinander zu? Sind die Welten vereinbar? Das große Finale steht vor der Tür.

Red Bull Flying Bach bereist die Welt

Ob Red Bull Flying Bach bei einem Publikum, das bislang kaum mit klassischer Musik in Berührung gekommen ist, das Interesse an Klassik wecken kann?

Da ist sich auf jeden Fall der Opernregisseur Christoph Hagel sicher, der neben Vartan Bassil als künstlerischer Leiter und Pianist der Show fungiert, die 2010 mit dem Echo-Klassik Sonderpreis ausgezeichnet wurde. „Weltweit haben wir durchaus positive Resonanz auf die Show gehabt, egal ob jung oder alt.“ Und die Liste der Tourstopps ist lang! Nach ihrer Premiere 2010 tourte die Show 2011 durch Deutschland. 2012 folgte dann die Europatournee und seit 2013 befindet dich Red Bull Flying Bach auf Welttournee. Die Bilanz: Mittlerweile haben die Show 300.000 Zuschauer in 28 Ländern weltweit gesehen, unter anderem in Japan, Chile, USA, Kanada, Schweden, Libanon, Katar, Australien, Österreich, Schweiz …

In 2015 kehrt die Show endlich auf große Deutschlandtournee zurück!

Vom Pappkarton auf die Bühnen der Welt

Auch in der internationalen Breakdance-Szene genießt die Show Respekt, schließlich tanzen bei den viermaligen Weltmeistern Flying Steps nur die besten Tänzer der Welt. 2014 stellten sie zudem die nächste große Show auf die Bühne: „Red Bull Flying Illusion“, in welcher sie magischen Breakdance mit bewegenden Illusionen und modernster Bühnentechnik verknüpfen. Nach einer ersten erfolgreichen Deutschlandtournee durch die größten Arenen Deutschlands geht es 2015 auf Europatournee.